Kuriose Fakten rund um die Kanaren

Entdecken Sie Wissenswertes über die Inseln des Ewigen Frühlings

Kuriose Fakten rund um die Kanaren

Grandiose Landschaften, faszinierende Kultur und das ganze Jahr über mildes Klima – willkommen auf den Kanaren. Eine Kreuzfahrt zu den Kanarischen Inseln wird Sie begeistern. Damit Sie schon vorher mit viel Expertenwissen glänzen können, haben wir hier 10 spannende Fakten über die Kanaren für Sie ausgesucht! 
Katharina Borowy- Online Marketing
Erstellt:19.9.2025
Aktualisiert:25.5.2026


1. Du bist so heiß wie ein Vulkan

Auf Lanzarote gibt es tatsächlich ein Restaurant, dass seine Speisen auf einem aktiven Vulkan zubereitet. Das Restaurant "El Diablo" im Nationalpark Parque Nacional de Timanfaya befindet sich auf dem Hang eines Vulkans und nutzt dessen Hitze dazu, die Speisen auf einem Grill über der Lava bei über 400 °C zu grillen. 

Der Vulkan ist übrigens seit dem 19. Jahrhundert nicht mehr ausgebrochen. 



2. Die Inseln des ewigen Frühlings

So heißen die Kanaren - und das zu Recht. Mit Temperaturen von 20 - 30 °C haben die Kanarischen Inseln das ganze Jahr über Saison. Durch das Azorenhoch mit seinen Passatwinden weht stets eine seichte Brise, so dass die Temperaturen auch im Sommer meist mild bleiben und im Winter meist nicht unter 18 °C gehen. Dabei gibt es kleine klimatische Unterschiede zwischen den einzelnen Inseln. 

3. Popcorn am Strand

Auf Fuerteventura ist es so heiß, dass der Strand dort aufpoppt wie Popcorn!

Nun ja, ganz so stimmt es nicht. Aber der berühmte Strand Playa El Majanicho ist bekannt für sein "Popcorn", das überall herumliegt: versteinerte Kalkalgen. Der Strand trägt daher auch den Namen "Popcorn Beach".
Klingt witzig, ist auch ein riesen Anziehungspunkt für viele Touristen und dadurch leider auch eine Gefahr für den Strand und das Ökosystem: Die Kalkalgen werden eimerweise vom Strand weggeschleppt. Pro Monat werden etwa 10 kg gestohlen. Dabei ist es natürlich verboten, diese Rhodolithen mitzunehmen, wie auch auf vielen Schildern am Majanicho Strand erkennbar. 

4. Ein Mini-Kontinent

Gran Canaria wird wegen seiner landschaftlichen Vielfalt als „Miniaturkontinent“ bezeichnet. Innerhalb weniger Kilometer finden sich Strände, Dünen, Wälder, Berge und fast wüstenartige Regionen. Ein Insel-Roadtrip kann sich wie eine Weltreise anfühlen – mit allen vier Jahreszeiten an einem Tag.

5. Unterirdische Konzerte in Lavahöhlen

In der Cueva de los Verdes auf Lanzarote befindet sich ein Konzertsaal – mitten in einer jahrtausendealten Lavahöhle!
Das Auditorium von La Cueva de los Verdes ist ein weltweit einzigartiger Ort, um besondere Konzerte zu genießen. Die besondere Umgebung der Vulkanhöhle, die Temperatur, die Eigenschaften des Klangs und die Nähe des Zuschauers zur Bühne machen jedes Konzert zu einer inspirierenden Begegnung zwischen Kunst und Natur.

6. Die Pfeifsprache El Silbo

Auf La Gomera kommunizieren manche Menschen mit einer einzigartigen Pfeifsprache: El Silbo. Diese jahrhundertealte Tradition wurde entwickelt, um sich über die tiefen Schluchten der Insel zu verständigen. Je nach Tonhöhe- und -länge lassen sich beim El Silbo Vokale und Konsonanten erzeugen, mit denen die Bewohner weit entfernter Dörfer früher "fliegende Botschaften" miteinander austauschten.

Heute zählt El Silbo zum UNESCO-Weltkulturerbe – eine der kuriosesten Sprachen der Welt!

7. Spaniens höchster Berg

Mit seinen 3.715 Metern ist der Pico del Teide auf Teneriffa der höchste Berg Spaniens – höher als alle Gipfel auf dem Festland. Er liegt im Teide-Nationalpark, einem UNESCO-Welterbe und beliebten Ausflugsziel für Wanderer und Naturliebhaber. Im Winter kann man hier sogar Schnee sehen!

8. Wasser aus den Wolken

Was sich nach Science-Fiction anhört, ist auf Teneriffa tatsächlich Realität: Hier wird Trinkwasser aus den Wolken gewonnen! In den feuchten Höhenlagen der Insel werden sogenannte Nebelkollektoren eingesetzt – feinmaschige Netze, an denen sich der Nebel absetzt und zu Wasser kondensiert. Dieses besondere Wasser wird als „Agua de Niebla“ (dt. „Nebelwasser“) abgefüllt.

Ursprünglich entwickelt, um die Wasserversorgung in trockenen Regionen zu verbessern, hat sich die Idee inzwischen zu einem nachhaltigen Modell entwickelt. Rund 40.000 Liter Wasser können pro Jahr gewonnen werden, ganz ohne den Verbrauch von Energie.

9. Die einzige Kaffeeplantage Europas

Wussten Sie, dass der einzige Kaffee Europas auf den Kanaren wächst? Genauer gesagt im fruchtbaren Tal von Valle de Agaete im Nordwesten von Gran Canaria. Dort herrschen dank des einzigartigen Mikroklimas ideale Bedingungen für den Kaffeeanbau. Der kanarische Arabica-Kaffee wird in traditioneller Handarbeit geerntet und verarbeitet.


Sein Geschmack ist mild, mit gewissen Anklängen von Schokolade und Frucht. Er gilt nicht nur als der beste Kaffee der Kanaren, sondern auch als einer der besten der Welt und ist ein echter Geheimtipp.

10. Atlantis?

Die Kanaren geben Rätsel auf: Manche glauben, die Kanarischen Inseln seien die Überreste des versunkenen Kontinents Atlantis. Die Theorie stammt aus antiken Quellen, laut denen Atlantis „jenseits der Säulen des Herakles“ lag – also westlich von Gibraltar, genau dort, wo die Kanaren liegen. Ob Mythos oder Wahrheit? Die Fantasie beflügelt es auf jeden Fall.

Fazit:

Die Kanarischen Inseln bieten weit mehr als schönes Wetter: Vulkanische Aktivitäten, faszinierende Sprachen, geheimnisvolle Legenden und beeindruckende Naturphänomene machen sie zu einem echten Paradies für Entdecker. Egal, ob Sie wandern, entspannen oder staunen möchten – auf den Kanaren ist für jeden etwas dabei.
Alle Angaben ohne Gewähr, Angebot vorbehaltlich Verfügbarkeit, Zwischenverkauf und Routenänderungen vorbehalten.
SEE2507 | 24.04.2026 08:32 |

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