Alaska - 10 Fakten

10 spannende und kuriose Highlights über Alaska

Alaska – allein der Name klingt nach unberührter Wildnis, gewaltigen Gletschern, schneebedeckten Bergen und Begegnungen mit Bären. Der größte Bundesstaat der USA ist jedoch nicht nur spektakulär, sondern steckt auch voller erstaunlicher und teilweise ziemlich kurioser Fakten. Wussten Sie zum Beispiel, dass Alaska mehr als 100.000 Gletscher besitzt, die Hauptstadt Juneau nicht über eine Straße mit dem restlichen Straßennetz verbunden ist und in einem Ort namens North Pole das ganze Jahr Weihnachten gefeiert wird?

Wir haben zehn spannende Fakten über Alaska zusammengestellt, die zeigen, wie außergewöhnlich der hohe Norden wirklich ist.
Martin Borowy- Online Marketing
Erstellt:11.9.2026
Aktualisiert:11.9.2026


1. Alaska ist riesig – wirklich riesig

Alaska ist mit einer Fläche von rund 1,5 Millionen Quadratkilometern mit großem Abstand der größte Bundesstaat der USA. Zum Vergleich: Alaska ist mehr als doppelt so groß wie Texas und nimmt etwa ein Fünftel der Fläche der übrigen 48 US-Bundesstaaten ein.

Auch die Entfernungen innerhalb Alaskas sind beeindruckend. Der Bundesstaat erstreckt sich rund 2.400 Meilen von Osten nach Westen und etwa 1.420 Meilen von Norden nach Süden. Seine Küstenlinie ist ebenfalls gigantisch: Je nach Messmethode kommt Alaska auf mehr als 33.000 Meilen Küste – mit Inseln, Buchten und Fjorden sogar noch deutlich mehr.
Wer Alaska auf einer Kreuzfahrt erlebt, bekommt deshalb meist nur einen kleinen, aber dafür besonders spektakulären Ausschnitt dieses riesigen Landes zu sehen.

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2. Alaska hat mehr als 100.000 Gletscher

Bei Alaska denkt man fast automatisch an Eis – und das völlig zu Recht. Im Bundesstaat gibt es schätzungsweise 100.000 Gletscher. Viele davon sind namenlos und nur schwer zugänglich.

Besonders beeindruckend sind die sogenannten Tidewater-Gletscher, die bis zum Meer reichen. Wenn sich dort gewaltige Eismassen lösen und donnernd ins Wasser stürzen, spricht man vom sogenannten Kalben eines Gletschers. Allein die Vorstellung, dass sich ein Teil eines jahrtausendealten Eisstroms direkt vor einem Schiff ins Meer bewegt, macht eine Alaska-Kreuzfahrt zu einem außergewöhnlichen Erlebnis.

Der Malaspina Glacier ist mit rund 850 Quadratmeilen einer der größten Gletscher Alaskas. Insgesamt bedecken Gletscher und Eisfelder mehrere Prozent der Landesfläche.


3. Denali ist der höchste Berg Nordamerikas

Der Denali ist mit 6.190 Metern der höchste Berg Nordamerikas. Sein Name stammt aus der Sprache der Koyukon und bedeutet sinngemäß „Der Große“.

Und auch hier zeigt sich, wie außergewöhnlich Alaska ist: Von den 20 höchsten Bergen der USA befinden sich 17 in Alaska. Der Denali ist dabei nicht nur ein Wahrzeichen des Bundesstaates, sondern auch Mittelpunkt des rund 24.000 Quadratkilometer großen Denali National Park and Preserve
Übrigens ist der Denali nicht immer zu sehen. Wolken und Wetter können den gigantischen Berg vollständig verhüllen. Wer ihn bei klarer Sicht erlebt, hat deshalb besonders viel Glück.

4. Alaska besitzt mehr als drei Millionen Seen

Drei Millionen Seen – eine Zahl, die kaum vorstellbar ist. Tatsächlich gibt es in Alaska mehr als 3 Millionen Seen sowie Tausende Flüsse und Bäche. Der größte See des Bundesstaates ist der Iliamna Lake mit mehr als 1.100 Quadratmeilen Fläche.
Auch der Yukon River gehört zu den Superlativen Alaskas. Er ist einer der längsten Flüsse Nordamerikas und fließt über fast 2.000 Meilen durch Alaska und Kanada.
Wer Alaska bereist, begegnet also nicht nur Bergen und Gletschern, sondern einer Landschaft, die von Wasser in allen erdenklichen Formen geprägt ist.


5. Alaska hat mehr als 130 Vulkane

Eis und Vulkane? In Alaska gehört beides zusammen. Der Bundesstaat besitzt mehr als 130 Vulkane und vulkanische Felder, die innerhalb der vergangenen zwei Millionen Jahre aktiv waren. Rund 90 davon waren innerhalb der vergangenen 10.000 Jahre aktiv und könnten grundsätzlich erneut ausbrechen.
Viele dieser Vulkane befinden sich entlang der Aleuten, einer weit ins Meer hinausragenden Inselkette. Die Region liegt am sogenannten Pazifischen Feuerring und zählt zu den vulkanisch aktivsten Gebieten der USA.

Alaska ist damit ein faszinierendes Zusammenspiel aus Feuer und Eis: Während an einer Stelle gewaltige Gletscher ins Meer kalben, prägen an anderer Stelle Vulkane die Landschaft.

6. In Alaska liegt eine Hauptstadt ohne Straßenverbindung

Juneau ist die Hauptstadt Alaskas – und gleichzeitig eine ziemlich ungewöhnliche Hauptstadt. Denn Juneau ist nicht über das Straßennetz mit dem restlichen Nordamerika verbunden.
Die Stadt liegt im Südosten Alaskas, eingebettet zwischen Bergen, Wasser und Eis. Eine direkte Straßenverbindung gibt es nicht. Die Anreise erfolgt deshalb per Flugzeug oder auf dem Seeweg. Der Alaska Marine Highway verbindet Juneau mit anderen Küstenorten.

Für Kreuzfahrtgäste ist das natürlich kein Problem: Juneau gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Häfen einer Alaska-Kreuzfahrt.

7. Alaska besitzt einen Ort namens North Pole – und dort ist jeden Tag Weihnachten

Weihnachten im Juli? In North Pole, Alaska, ist das gar nicht so ungewöhnlich.
Die rund 15 Autominuten südlich von Fairbanks gelegene Gemeinde hält die Weihnachtsstimmung das ganze Jahr über aufrecht. Es gibt Straßen mit Namen wie Santa Claus Lane, Kris Kringle Drive und Mistletoe Lane. Mittelpunkt ist das Santa Claus House, in dem Besucher das ganze Jahr über Weihnachtsdekoration, Spielzeug und einen Weihnachtsmann finden können.

Und das vielleicht Kurioseste daran: Im Juli können in North Pole durchaus Temperaturen von rund 27 Grad Celsius herrschen. Weihnachten bei sommerlichen Temperaturen – Alaska macht es möglich.


8. Alaska erlebte das stärkste Erdbeben der US-Geschichte

Am 27. März 1964 erschütterte ein Erdbeben der Stärke 9,2 die Region rund um den Prince William Sound. Es dauerte etwa viereinhalb Minuten und gilt als das stärkste jemals in den USA aufgezeichnete Erdbeben.
Das sogenannte Great Alaska Earthquake löste zudem einen Tsunami aus und führte zu erheblichen Veränderungen der Landschaft. An manchen Stellen hob sich der Boden um mehr als zehn Meter, an anderen sank er ab.
Die gewaltigen Kräfte, die unter Alaska wirken, sind bis heute ein wichtiger Bestandteil der Geologie des Bundesstaates.

9. Alaska ist der einzige US-Bundesstaat mit allen drei nordamerikanischen Bärenarten

Bären gehören zu Alaska wie Gletscher und Berge. Und Alaska kann gleich mit drei verschiedenen Arten aufwarten: Schwarzbären, Braunbären und Eisbären.

Nach Angaben des Bundesstaates leben dort schätzungsweise rund 100.000 Schwarzbären, etwa 30.000 Braunbären und zwischen 4.000 und 7.000 Eisbären.
Besonders bekannt sind die großen Braunbären Alaskas. An Flüssen und Küsten lassen sie sich beispielsweise beim Lachsfischen beobachten. Wer eine Alaska-Reise unternimmt, sollte allerdings nie vergessen: Hier handelt es sich um wilde Tiere – und nicht um Fotomotive, denen man möglichst nahekommen sollte.


10. Alaska kann gleichzeitig der östlichste und der westlichste US-Bundesstaat sein

Dieser Fakt klingt zunächst wie ein Fehler – ist aber tatsächlich richtig.
Durch die besondere geografische Lage der Aleuten erstreckt sich Alaska über den 180. Längengrad. Dadurch liegen einige Inseln östlich und andere westlich davon. Alaska kann deshalb sowohl den westlichsten als auch den östlichsten Punkt der USA für sich beanspruchen.

Noch kurioser: Alaska besitzt außerdem den nördlichsten Punkt der USA. Wer also bei „USA“ normalerweise nur an Kalifornien, New York oder Florida denkt, sollte Alaska geografisch keinesfalls unterschätzen.


Alaska entdecken: Zwischen Gletschern, Wildnis und faszinierenden Superlativen

Alaska ist ein Reiseziel der Extreme. Riesige Gletscher treffen auf aktive Vulkane, Millionen Seen auf gewaltige Gebirgsketten und unberührte Wildnis auf moderne Städte. Dazu kommen faszinierende Tierbeobachtungen, die spektakulären Landschaften des hohen Nordens und besondere Naturphänomene wie die Mitternachtssonne oder das Polarlicht.

Eine Alaska-Kreuzfahrt bietet dabei eine besonders komfortable Möglichkeit, einige der eindrucksvollsten Regionen des Bundesstaates kennenzulernen. Entlang der Küste warten beispielsweise Juneau, Skagway, Ketchikan und beeindruckende Fjordlandschaften. Besonders faszinierend sind die Passagen durch die Inside Passage und die Begegnungen mit den gewaltigen Gletschern Alaskas.

Wer Alaska einmal erlebt hat, versteht schnell, warum der Bundesstaat den Beinamen „The Last Frontier“ – die letzte Grenze trägt.

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SEE3022 | 11.09.2026 16:58 |

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