Kreuzfahrten Färöer-Inseln

Färöer-Inseln Kreuzfahrten

Die Färöer-Inseln sind eine autonome Region im Königreich Dänemark und liegen im Nordatlantik zwischen Norwegen und Island. Die 18 Inseln und 750 Schären bestechen mit einzigartigen Naturkulissen aus sattgrünen Hügeln, schroffen Felsklippen und malerischen Wasserfällen. Diese Landschaften gehen auf vulkanische Aktivitäten zurück und schaffen eine atemberaubende Kulisse für Reisende, die die unberührte Schönheit der Natur schätzen. Die Steilküsten und Kliffs der Färöer-Inseln zählen zu den höchsten der Welt.

Die Färöer haben eine reiche Geschichte und Kultur, die von ihren nordischen Wurzeln und der Isolation inmitten des Nordatlantiks geprägt ist. Diese einzigartige Mischung macht die Inselgruppe zum idealen Reiseziel für Entdecker, die abseits der ausgetretenen Pfade nach unvergesslichen Erlebnissen suchen. Kreuzfahrtschiffe legen auf den Färöer-Inseln in den Häfen von Tórshavn und Runavík an.

Reisetipps in Färöer-Inseln

Erleben Sie auf einer Kreuzfahrt die einzigartige Natur der abgelegenen Inselgruppe inmitten des rauen Nordatlantiks. Besonderes Highlight: Selbst wenn Sie von Bord gehen, ist das Meer nie weit. Denn die Küste ist von keinem Ort der Inseln weiter als 5 Kilometer entfernt. 

Tórshavn

Tórshavn ist die Hauptstadt der Färöer-Inseln und liegt auf der Insel Streymoy. Übersetzt bedeutet der Name der Stadt so viel wie "Hafen des Gottes Thor". Zwar ist Tórshavn die größte Stadt der Färöer sowie das wirtschaftliche, politische und kulturelle Zentrum der Inselgruppe, doch die Bevölkerung lebt verteilt auf den verschiedenen Inseln. Der Hafen von Tórshavn ist zumeist auch der Ankunftshafen für Kreuzfahrten.

In Tórshavn vermischt sich modernes Leben mit traditionellem färingischem Flair. Das historische Zentrum Tinganes ist besonders bekannt für seine schmalen Gassen und alten Holzhäuser mit Torfdächern, die eine einzigartige Atmosphäre schaffen. Hier befindet sich auch das Parlament der Färöer. Schlendern Sie durch die gepflasterten Straßen, bewundern Sie historische Gebäude und erkunden Sie lokale Kunstgalerien und Museen, die einen Einblick in die färöische Kultur bieten. Besonders die Hafenpromenade ist ein beliebter Ort für einen Spaziergang. Von hier aus lässt sich die einzigartige maritime Atmosphäre der Färöer-Inseln genießen. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Haus des Nordens und der kleine Holzdom zu Tórshavn, der auf färöisch “Havnar kirkja” heißt. Außerdem gibt es in Tórshavn am Wochenende eine lebendige Bar- und Clubszene.

Runavík

Runavík liegt auf der Insel Eysturoy und ist nach Tórshavn die zweitgrößte Gemeinde der Färöer-Inseln. Die Hafenstadt ist ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen und Bootsausflüge. Ihr Ursprung geht bis in die Wikingerzeit zurück, wovon Grabhügel und Siedlungsstätten auch heute noch zeugen. Ein Spaziergang am Pier bietet die Möglichkeit, Fischerboote zu beobachten und die lokale Fischereikultur kennenzulernen. Genießen Sie die Gelassenheit der Stadt oder starten Sie von Runavík aus zu einer Wanderung in die umliegende Natur, die Sie über grüne Hügel und an der Küste entlang führt.

Wanderungen und Inselhopping

Insgesamt bieten die Färöer-Inseln zahlreiche Möglichkeiten für Outdoor-Enthusiasten: Erkunden Sie auf einer der vielen Wanderrouten die raue Schönheit der Hügellandschaften oder erleben Sie die beeindruckenden Klippen und die maritime Umgebung vom Wasser aus. Da die Färöer wie Island vulkanischen Ursprungs sind, ähneln sich auch die Landschaften der beiden Länder. Allerdings gibt es auf den Färöern keine vulkanischen Aktivitäten mehr. 

Die einzelnen Inseln der Färöer sind durch Tunnel, Fährverbindungen und Brücken miteinander verbunden. Je nach Aufenthaltsdauer bietet es sich daher an, gleich mehrere von ihnen zu entdecken. 

Unsere Experten- & Ausflugstipps

Tipp 1: Vogelbeobachtungen

Die Klippen und Felsen der Inseln sind Heimat für zahlreiche Vogelarten, darunter Papageientaucher, Trottellummen und Sturmvögel. Die Färöer sind ein Paradies für Vogelbeobachter und Naturfreunde. Besonders eine Bootstour zu den imposanten Vestmanna-Klippen an der Westküste von Streymoy bringt Ihnen die reiche Vogelwelt der Inseln näher. Die beeindruckenden Felsformationen ragen steil aus dem Meer empor und bieten eine spektakuläre Kulisse für die Beobachtung der Meeresvögel. 

Tipp 2: Wanderung zum Sørvágsvatn

Wandern Sie zum Sørvágsvatn, einem atemberaubenden See auf der Insel Vágar. Von einem bestimmten Punkt aus scheint es, als schwebe der See in der Luft, da die Klippen im Hintergrund den Horizont verdecken. Dieses visuelle Phänomen macht den See zu einem einzigartigen Ausflugsziel. Die Wanderung dorthin führt Sie durch eine faszinierende Landschaft aus Felsen und Hügeln.

Tipp 3: Múlafossur Wasserfall

Múlafossur ist ein beeindruckender Wasserfall auf den Färöer-Inseln und wird von einer beeindruckenden Landschaft umgeben, darunter grüne Hügel, schroffe Klippen und das weite Meer. Aus einer Höhe von über 30 Metern stürzt das Wasser hier von den Klippen direkt ins Meer. Vergessen Sie Ihre Kamera nicht!

Tipp 4: Wanderung zum Leuchtturm Kallur

Auf der Insel Kolsoy steht der Kallur-Leuchtturm, eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Färöer. Warum? Zum einen ist die Aussicht auf das Meer, die Küstenlinie und die anderen Inseln von hier aus besonders beeindruckend. Denn der Leuchtturm steht an einem grünen, steilen Bergkamm. Zum anderen wurde auf der Insel die Todesszene von James Bond im Film "No Time to Die" gedreht. Deshalb errichteten Fans nahe des Leuchtturms einen Grabstein für James Bond.

Tipp 5: Färöische Küche

Entdecken Sie die Vielfalt der lokalen Küche in den gemütlichen Restaurants der Färöer-Inseln. Probieren Sie lokale Delikatessen wie Skerpikjøt (getrocknetes Schaffleisch), Ræst kjøt (fermentiertes Fleisch) und frische Meeresfrüchte. Diese haben sich historisch aus den landschaftlichen Bedingungen des vulkanischen Archipels entwickelt: Da Gemüse nur schwer anzubauen war, bildeten Fisch und Fleisch die Hauptnahrungsquelle. Insbesondere die Lufttrocknung zur Fermentierung hat eine lange Tradition auf den Färöern.

Wann ist die beste Reisezeit für eine Färöer-Inseln Kreuzfahrt?

Reisezeit-Tipp

Aufgrund des maritimen Klimas ist die beste Reisezeit für die Färöer zwischen April und September. Die Sommer auf den Inseln sind kühl, wechselhaft und feucht, und die Temperaturen steigen selten über 15 Grad Celsius. Da es jedoch mehr Sonnenstunden als in den anderen Jahreszeiten gibt und die Tage länger sind, ist der Sommer die beste Zeit, um die einzigartige Landschaft der Färöer zu erkunden. Für Vogelbeobachtungen bietet sich der Frühling besonders an, da zu dieser Zeit die meisten Vogelarten brüten.

Packen Sie wasserdichte Kleidung, winddichte Jacken, feste Wanderschuhe und zusätzliche Schichten ein, die Sie bei Bedarf tragen können.

Die besten Routen und Angebote für Färöer-Inseln

Unser Tipp

Eine Schiffsreise zu den Färöer-Inseln hält unzählige Abenteuer bereit. Verbinden Sie die Inselgruppe mit weiteren spannenden Reisezielen im hohen Norden, wie Island oder Grönland. Eine Nordland-Kreuzfahrt führt Sie außerdem nach Stockholm, Oslo oder Reykjavik und in die isländischen Fjorde. Darüber hinaus werden auch Schottland und Großbritannien auf den Reiserouten rund um die Färöer-Inseln häufig angelaufen. Oder Sie entdecken die Färöer in Kombination mit Island und Spitzbergen auf einer arktischen Insel-Expedition. Wenn Sie eine längere Reise planen, bieten sich auch Transatlantik-Kreuzfahrten an, die die Färöer anlaufen. Lassen Sie sich bei der Auswahl Ihrer Reiseroute gerne von uns beraten.